0 0

Unser Sortiment: Antike Taschenuhren, eine Reise in die Vergangenheit

Ergeht es Ihnen ähnlich wie uns? Immer wenn wir eine antike Taschenuhr in unseren Händen halten, fühlen wir uns auf Anhieb einige Jahrzehnte in der Zeit zurückversetzt. In eine Epoche, in der Menschen noch täglich mit Bowler und Gehstock über die Straßen flanierten und meistens schick gekleidet waren.

Ich glaube, ich brauche nicht erwähnen, dass diese Zeiten längst vergangen sind. Dennoch gehören für uns Taschenuhren zu den wichtigsten Überbleibseln dieser Generation. Sie vermitteln in unseren Augen eine große Eleganz gepaart mit einer gewissen Ursprünglichkeit.

Nice-to-know:
Früher wurden antike Taschenuhren auch gerne Sackuhren genannt, weil man sie wortwörtlich im “Hosensack” verstaute.

Unterschiede & Feinheiten antiker Taschenuhren

Vielleicht haben Sie bereits unser Sortiment zu den einzelnen Taschenuhren überflogen und festgestellt, dass sich alle Modelle stark in ihrer Form und auch den verwendeten Materialien ähneln. Bis auf einige wenige Ausnahmen sind sie durch die Bank weg rund und in einem goldenen (oder manchmal auch silbernen) Gehäuse untergebracht. Deutliche Unterschiede sind dagegen beim Ziffernblatt und den Uhrzeigern zu erkennen.

Einige antike Taschenuhren sind außerdem mit einem Deckel ausgestattet, der die Uhranzeige vor Staub, Dreck und Kratzern schützt. Andere wieder kommen ohne Schutzmechanismus aus und müssen daher besonders vorsichtig behandelt werden.

Eine weitere wichtige Eigenschaft, die fast alle antiken Taschenuhren besitzen, ist die beliebte runde Öse, die am oberen Ende angebracht ist und der Befestigung unterschiedlichster Ketten dient.

Antike Taschenuhren und ihre Uhrwerke

Kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Punkt: Wie funktioniert eine Taschenuhr bzw. welches Uhrwerk schlägt im Innern? Auch hier ähneln sich viele Modelle, da sie meistens mit einem Handaufzug-Werk hergestellt werden.

Der Name sagt eigentlich schon alles: Damit die Taschenuhr läuft, muss sie täglich per Hand aufgezogen werden. Für viele Besitzer einer antiken Taschenuhr ist diese kleine, aber feine Handarbeit zu einem wichtigen alltäglichen Ritual geworden. Und sind wir doch mal ehrlich: Genau dieser spezielle Mechanismus ist es, der eine Taschenuhr am Ende zu etwas ganz Besonderem macht!

Ein großer Vorteil des Handaufzug-Werkes ist außerdem, dass in der Taschenuhr nur sehr wenige Teile verbaut werden müssen. Die Folge: Taschenuhren sind deutlich weniger anfällig für Störungen und auch kostengünstiger in der Instandhaltung, da nur wenige Bauteile zur Reparatur benötigt werden.

Allerdings gibt es auch antike Taschenuhren, die mit einer Spindelhemmung funktionieren. Obwohl solche Uhren immer seltener werden, finden Sie das ein oder andere Modell in unserem Shop.

Die Spindelhemmung war in der Geschichte der Taschenuhren eine überaus wichtige Komponente und wurde zum ersten Mal im 17. Jahrhundert für Uhren verwendet. Durch die spezielle Bauweise aus Steigrad, Radunruh, Spindel und Federn schaffte es die Spindelhemmung, dass Uhren nicht nur stationär genutzt, sondern plötzlich auch mitgenommen und somit am Körper getragen werden konnten.

Hochwertige Produkte, hochwertige Marken!

Hochwertige antike Taschenuhren sind keine Schnäppchen. Aber ganz ehrlich: Das sollen sie auch nicht sein! Qualität gepaart mit einer besonderen Marke hat immer ihren berechtigten Preis. Aus diesem Grund haben wir sehr viele Taschenuhren im Sortiment, die von absolut hochwertigen Luxusherstellern stammen. Zum Beispiel von Omega, Tissot, Patek Philippe, Vintage oder auch A. Lange & Söhne. Die Preise erstrecken sich dabei von wenigen hundert bis mehreren zehntausend Euro pro Taschenuhr.

New Arrivals